23.-28. Tag in Kolumbien
Die letzte Woche haben wir in Medellín verbracht. Normalerweise bin ich nicht so der Stadtmensch, aber diese Stadt ist wirklich schön und man merkt teilweise nicht das man in einer Millionenstadt ist. Die Stadt ist durch abgetrennte Radwege auf der Straße und Velorouten freundlich für Radfahrer. Viele Grünflächen und Bäume/Palmen sorgen für ein angenehmes Gefühl.
Wir haben noch den Piedra del Peñol besichtigt (ein riesen freistehender Felsen aus Granit) und die farbenfrohe Stadt Guatapé.
Ich bin jetzt wieder gut in Deutschland angekommen und man kann noch ein allgemeines Fazit zu Kolumbien ziehen und etwas über die Sicherheit schreiben.
Zu aller erst kann ich auch den Tip geben mit Iberia einen Langstreckenflug zu buchen (wenn dieser zur Verfügung Verstehr). Bei Iberia ist auf Langstreckenflügen ein Gepäckstück inklusive, dies kann auch ein Rad sein. Dadurch spart man enorm Geld.
In Kolumbien habe ich mich mit einem befreundeten Pärchen getroffen.Die beiden machen eine Weltreise mit dem Rad, daher konnte ich mir viel Planung sparen und konnte auf Tips und Tricks von den beiden zurückgreifen.
Wer Lust auf Reisevideos und Infos zu Ländern haben möchte, z.b für eigene Reisen, kann ich nur ihren Youtube Kanal empfehlen.
https://youtube.com/c/DiePodtschis Zur Zeit gestalten die beiden auch eine eigene Webseite, dort kann man alles von A-Z zu Ländern raussuchen.
Kolumbien ist leider ein Land mit vielen Vorurteilen und wir sind mit gesunder Vorsicht angereist. Die Vorurteile haben sich absolut nicht bestätigt. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir waren sehr weit ab von jeglichem Tourismus und hatten nie ein ungutes Gefühl. Die Menschen waren eher neugierig und interessierten sich für uns und unsere Reise.
Es gibt natürlich Probleme in diesem Land, aber die sind in Moment eher Flüchtlinge aus Venezuela. Diese sind häufig auf den Straßen unterwegs und dort hatten wir eher ein ungutes Gefühl das etwas passieren könnte. Daher haben wir uns auch entschieden nicht an den Straßen einsehbar zu Zelten. Die Sicherheitslage ist ansonsten stabil und nicht gegen Touristen gerichtet. Medellín ist auch bekannt und berüchtigt, die Stadt hat sich total gewandelt man kann bedenkenlos durch die Viertel laufen (auch die Coumuna 13, bis vor ein paar Jahren das gefährlichste Viertel der Welt war). Durch soziale Projekte, Anbindung der armen Viertel, starke Polizei und Militär Präsenz konnte sich die Stadt wandeln. Hier hat man gemerkt, dass man mehr Geld mit Tourismus verdienen kann.
Im gesamten Land herrscht noch so gut wie kein Tourismus. Die Touristen sind sehr wenige und eher Kolumbianer und Südamerikaner selbst. Wer Lust auf ein Bikepacking Abenteuer hat, kann ich Kolumbien wärmstens empfehlen. Hier lohnt sich es auch von Hotel zu Hotel zu fahren, da man wenige bis keine Zeltplätze findet und Hotels sehr günstig sind (6€ pro Person). Voraussetzung ist auch man spricht etwas Spanisch
Unten sind noch einige Fotos von der Tour.