Die Kurs-Variante kenne ich schon vom Sommer-Cross im August.
Zusätzlich gibts eine aufwändig abgesperrte Strassen-Strecke.
Beim Rennen am Samstag wurde die Strecke schon gut eingefahren (zerwühlt).
Gnädiger Weise wird der mißlungene Pump-Track rausgenommen, der viel zu hoch und steil ist.
Samstag ist da Keiner gefahren, dafür ist Alles total matschig zertrampelt.
Beim Start noch auf Platz 2, falle ich an der ersten Rampe auf Platz 5 zurück.
Die war beim Probefahren noch nicht so matschig-zertrampelt.
Die Stellen zum Überholen sind rar, doch bald bin ich wieder auf Platz 2 hinter Lars.
Auch das übliche Master-3 Überholen geht, oft im Laufschritt.
Battle mit Carsten Arndt, da gehts mehrfach vor und zurück.
Das sind hier fast belgische Verhältnisse, Matsch ohne Ende für Fahrer und Zuschauer.
Die Matsch-Kuhle ganz unten kann man mit Kraft fahren,
der lange Anstieg geht nur mit, rein in die Pampe und hoch stapfen.
Bei den vielen engen Kurven heißt es zu entscheiden,
im Kriech-Gang fahren, oder runter vom Rad und laufen.
Nächste Entscheidung, rauf aufs Rad oder die paar Meter weiterlaufen.
20m weiter und man muß sowieso wieder runter vom Rad.
Die Rennerei schlaucht und die Erholungs-Phasen liegen im niedrigen, einstelligen Sekunden-Bereich.
Es ist ein ständiges Balancieren und Jonglieren auf dem Rad,
und dann gleich wieder ein Antritt mit maximaler Rest-Power.
Wir fahren luxuriös mit Transponder, da sieht man auch die Rundenzeiten,
und eine erfreuliche Gesamtliste Master3+4.
Lars landet da auf Platz 3, über 1 Minute vor mir,
ich aber schon auf Platz 6, was will ich mehr.
Link unter "Rundenzeiten":
https://www.herzog-sport.de/index.php/d ... 21-hamburg
Spaß hat es nicht wirklich gemacht, aber hinterher "Alles gut",
und mit der Platzierung 2 + 6 bin ich zufrieden.