Nach dem gestrigen Versuch hat Sven heute morgen gestreikt und sein Rad abgegeben. Für ihn war das Trainingslager leider vorzeitig beendet. Jochen hat sich eine Erkältung eingefangen und wollte lieber alleine in seinem Tempo fahren. 110km sollten es werden. Nach 18km Kette verbogen, an eine Weiterfahrt war nicht zu denken. Der Radverleiher hat ihn zwar abgeholt, allerdings konnte man ihm keine anderes Rad besorgen. Nach einer für ihn doch eher durchwachsenen Woche ein ebenso bescheidener Abschluss.
Frank, Simon und ich sind um 10 Uhr Richtung Berge gestartet. Endlich konnten wir auch wieder durchs Schilf fahren, so ging es zügig mit einem 32,5er Schnitt im Windschatten von Simon nach Bunyola. Der Col de Soller ist weiterhin für Pkw gesperrt, allerdings konnten wir dort mit dem Rad rüberfahren. In der Abfahrt nach Soller sahen wir dann das ganze Ausmaß des Unwetters. Überall umgestürzte Bäume, viel Wald lag auf der Straße. Also vorsichtig vorbeigeschlängelt und weiter ging es Richtung Deja. Diese traumhafte Strecke an der Küste endlang hätte man genießen können, wenn man nicht mit Frank und Simon unterwegs gewesen wäre.

Anschließend wollte Simon gerne den Schnitt hochhalten, deshalb fuhren wir zügig über Sa Pobla zurück ins Hotel.
165km, 1800 Höhenmeter, 5:51 Stunden Fahrzeit (und nur 20 Minuten Pause).

Frank und ich haben dann die Räder abgegeben und unsere Koffer gepackt. Morgen früh werden wir bereits um 06:50 Uhr abgeholt, um wieder zurück nach Hause zu fliegen. Simon radelt hier noch ein paar Tage alleine weiter und kann dann nächste Woche auch sicherlich mal in kurz-kurz fahren.